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Idee

Bereits zum zweiten Mal nach 2006 haben sich Mitglieder des Theater Bremen einer ganz besonderen Produktion angenommen: Mitten in den ersten warmen Tagen des Juni fanden sie zusammen, um Weihnachtslieder zu singen, damit diese rechtzeitig zum Christfest auf CD gebannt erhältlich sind.

Beide CDs – die 2006 entstandene CD „Ihr Nachbarn, kommt und seht! - Weihnachtslieder zum Hören und Mitsingen“ und die diesjährige mit dem Titel „Große Freud' und gute Mär - Weihnachtslieder am Kamin“ – möchten in erster Linie die Kultur des weihnachtlichen Singens mit bekanntem und weniger bekanntem Liedgut lebendig erhalten und – im besten Falle – für eigenes Musizieren begeistern. Darum ist die Besetzung kammermusikalisch schlank gewählt mit einer variablen Anzahl an Gesangs- und Begleitstimmen, so daß in vielfältigen Besetzungen gesungen und gespielt werden kann, je nach Zusammensetzung der Musikanten.

Darüber hinaus kommt der Erlös der CDs einem guten Zweck zu Gute:

Wurde im letzten Jahr zugunsten der SOS-Kinderdörfer weltweit musiziert, widmet sich die diesjährige Weihnachts-CD einer unbekannteren, wenngleich nicht weniger wichtigen Institution: der Kinder-Rheumastiftung, deren Schirmherrin Rosi Mittermaier ist.

Die Kinder-Rheumastiftung will ein Sprachrohr sein und den Betroffenen Aufmerksamkeit verschaffen. Ziel ist, die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen zu verbessern und ihnen zu helfen, trotz und mit ihrer Krankheit starke Persönlichkeiten zu werden (mehr Informationen finden Sie unter www.kinder-rheumastiftung.de und www.rheumakids.de).

Als Gesangssolisten konnten beliebte Bremer OpernsängerInnen gewonnen werden. Es spielen Gäste und Mitglieder der Bremer Philharmoniker unter der Leitung von Karen Schulze-Koops.

Die Arrangements von Karen Schulze-Koops sind so unterschiedlich wie die Weihnachtslieder selbst: Mal verspielt, mal traditionell, zuweilen am klassischen Chorsatz orientiert und ein anderes Mal solistisch geführt. Gitarre und Querflöte tragen die Instrumentierung, prägen den im positiven Sinne volkstümlichen Charakter von Weihnachtsmusik und werden dabei immer wieder vom Violoncello unterstützt und von Klarinette, Violine und Bratsche erweitert oder kontrastiert. Einzelne Stücke werden à capella dargebracht, und wo die Titelzeile es geradezu fordert, da klingt das Glockenspiel nie süßer, als auf diesen CDs.

„Große Freud' und gute Mär“ und „Ihr Nachbarn, kommt und seht!“ bieten einen bunten Mix aus bekanntem weihnachtlichen Liedgut und unbekannten oder in Vergessenheit geratenen Stücken. Und als besonderes Bonbon zaubert die internationale Sängerbesetzung Weihnachtsstimmung aus verschiedenen Ländern herbei, so daß auch Weihnachtslieder zum Beispiel aus Schweden oder Tschechien zu hören sind. Zu den CDs sind auch Noten erschienen.

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Hitti

Vorbild bei der Bearbeitung der Weihnachtslieder waren die „Wohltorfer Weihnachtslieder“ von Hilde Preibisch (Hitti). Sie hat mit ihren liebevoll gestalteten und wunderbar zu musizierenden Sätzen während unzähliger geselliger „Singnachmittage“ die Freude gemeinsamen Musizierens erfahrbar gemacht. Dabei waren alle einbezogen, die mitmachen wollten, unabhängig von ihrem jeweiligen musikalischen Können, jeder auf eine solche Weise, dass sich Jung und Alt, Sänger und Instrumentalisten, Virtuosen und Bedächtige alle in einem wohlklingenden Ensemble vereinten.

Ihre musikalischen Ideen sind in einige der Arrangements eingeflossen, damit sie nicht völlig der Vergessenheit anheim fallen.

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Lucies und Jonathans-Musikhort

Gemeinsames Musizieren im Familien- oder Freundeskreis ist ein wichtiger traditioneller Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens, der droht, allmählich in Vergessenheit zu geraten. Darum hat sich der LJ-Musikhort zur Aufgabe gemacht, diesen Bereich der Musik besonders zu fördern und zu pflegen.

 

 

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